Sammeln ist ein Teil von mir – schon immer. Solange ich mich zurückerinnern kann, habe ich Dinge gesammelt. Ja, ich würde behaupten, ich bin ein Mensch, der sehr anfällig für das Sammeln verschiedenster Dinge ist. Wenn Du Dich fragst, was man alles sammeln kann, dann bin ich wahrscheinlich ein guter Gesprächspartner.
Als ich neulich ein paar Minuten für mich hatte, habe ich auf einem Schmierzettel all das notiert, was ich in meinem Leben schon gesammelt habe. Spoiler vorweg: Der Zettel war sehr schnell voll.
Die meisten von Euch kennen mich als Sammler von Vintage-LEGO. Ich bin Teil der SteckKastenKrew. Unser YouTube-Kanal umfasst viele hundert Videos über alte LEGO-Sets. Mehr als 10.000 Follower mit Hundertausenden von Videoklicks. Der Blog – auf dem ich diesen Text hier veröffentliche – hat schon viele tausend Klicks gesammelt. Allein im letzten Jahr (zwischen Juli 2025 und Juli 2026) waren es mehr als 130.000 Klicks laut Google Search Console. Wow!
Ich schweife ab.
Oder Stopp! Moment.
Vielleicht sammle ich ja (ohne es mir bisher bewusst gemacht zu haben) Klicks.
Spaß beiseite. Zurück zum Thema: Sammeln. Genau darum geht es hier. Genauer: Was habe ich schon alles in meinem Leben gesammelt? In diesem Beitrag versuche ich alle Sammelleidenschaften meines bisherigen Lebens historisch zu sortieren. Das gelingt nicht immer, weil es sehr viele zeitliche Überlappungen gibt. Ich habe ganz oft mehrere Dinge parallel gesammelt. Und glaubt mir, da sind ein paar echt lustige Sammel-Hobbys dabei gewesen.
Es kann auch sehr gut möglich sein, dass ich ein paar kleinere Sammelhobbys vergessen habe. Das ist aber kein Problem, ich kann den Beitrag ja zukünftig noch erweitern.
Viel Spaß!
Matchbox-Autos: Wir nannten sie „Mätscher“
Schon als kleines Kind kannte ich Matchbox. Die tollen kleinen Metallautos aus dem „Westen“. Ich bekam die heiß begehrten Spielzeugflitzer zu Geburtstagen, zu Weihnachten oder (ganz selten) auch mal im duftenden Intershop. Vielleicht waren „Mätscher“ meine erste richtige Sammelleidenschaft. Sammeln und Spielen in Symbiose. Und ich spielte sehr intensiv mit ihnen. Ein paar Autos habe ich noch. Der Zustand ist nicht mehr ganz so fresh.

Über die Jahre (Jahrzehnte) sind einige Modelle von der Geschichte verschluckt worden. Die anderen sind stark bespielt. Zwei Matchbox-Autos haben die Zeit aber in einem super Zustand überstanden. Und ein Lesney-Auto ist auch in meiner Sammlung. Sehr wahrscheinlich von meinem Vater.

Mein Hauptfokus lag immer auf Matchbox. Ich hatte aber auch vereinzelt Spielzeugautos von anderen Herstellern. Der rote Rennwagen auf dem folgenden Bild ist ein Hot-Wheels-Auto aus der Crack-Ups-Serie. Ein Federmechanismus an der Unterseite lässt das Auto nach einem Frontalaufprall durch die Luft fliegen.

Den Volvo rechts im Bild hat mir Andy vor ein, zwei Jahren geschenkt. Ich liebe alte Volvo-Kombis. Den Chevy Impala links im Bild habe ich in den Nullerjahren gekauft. Man kann tatsächlich die Achsen so einstellen, dass er mit einem Rad in der Luft hängt. Wenn ich sowas sehe, dann muss das Geld raus.

Ihr seht also, ich habe immer noch ganz latent eine Schwäche für Spielzeugautos.
Ich habe auch noch Matchbox-Modelle aus der Kindheit meines Vaters. Sogar mit Originalboxen:

Matchbox kann man übrigens super mit Vintage-LEGO kombinieren. Schaut gern mal in mein Video zu dem Thema:
Und wenn man mit dem Thema LEGO und Modellautos einmal anfängt, dann kommt man auch nicht an dem folgenden Video vorbei:
Ihr seht, man kann „spielend“ einen Verbindungen von einem Sammelgebiet zum anderen herstellen.
LEGO: Duftende, bunte Bausteine in der grauen DDR
Ein Schlüsselerlebnis war eine Szene meiner frühen Kindheit, als Opa Horst nach einer Westreise LEGO-Ritterfiguren aus seinem Rucksack zog und mir schenkte. Ich war schätzungsweise 4 oder 5 Jahre. Deshlab habe ich so eine tiefer Bindung zu den Falkenrittern (Black Falcons).

Die ersten LEGO-Sets, an die ich mich erinnere, waren: das Schlauchboot mit Taucher (LEGO 2618), die Fabuland-Feuerwehr (LEGO 3638) und das Go-Kart (LEGO 6605)

2023 hat mich Daniel Hackbart in der Züricher Wochenzeitung (WOZ) im Artikel „Das Imperium der Steine“ mit den folgenden Worten zitiert:
«Als DDR-Kind war Lego für mich ein selten verfügbares Highlight aus duftenden Westpaketen oder dem Intershop. Die bunten Steine haben mich tief geprägt.»
Besonders die Themen „LEGO Stadt“ und „LEGO Burg“ faszinieren mich von Anfang an sehr. Mein erstes Burgenset war übrigens die Burgmauer (LEGO 6062). Ich bekam das Set von meinem Vater, der es Ende der 80er-Jahre von einem Westbesuch mitgebracht hat.
Ich halte den Bereich „LEGO“ hier im Beitrag bewusst klein. Ich teile meine vielen Erinnerungen in den unzähligen Videos in unserem YouTube-Kanal und hier im LEGO-Blog. Klickt Euch gern durch beide Plattformen. Das ist ein echtes Erlebnis.
Erst DDR-Ritterfiguren, dann Zinnsoldaten
In meiner Kindheit in den 80er-Jahren gab es diverse Gummi-Figuren in Spielwarenläden. Es gab Western-Figuren, NVA-Soldaten und Ritter. Die Ritterfiguren begeisterten mich am meisten. Ich hatte auch einige von ihnen.
Mich faszinierten besonders die angedeuteten Rüstungen und die Reiter auf den Pferden, die man abnehmen konnte. Auch die schwarzen Ritter waren sehr hoch im Kurs. Vielleicht, weil sie mich an die schwarzen Akzente der LEGO-Falkenritter erinnerten, von denen ich ja nur wenige Einzelstücke hatte.

Meine Holzbausteine waren eine super Ergänzung. Ich baute Burgen und Festungsanlagen und stellte dann die Ritterfiguren dazu. Ich konnte stundenlang bauen. Bauwerke zogen sich quer durchs Kinderzimmer. Ich habe Euch ein KI-Bild erzeugt, damit Ihr Euch das besser vorstellen könnt.

Preislich waren die Gummi-Figuren sehr erschwinglich und deshalb extrem gut zum Sammeln geeignet. Die silbergraue Optik erinnert mich jetzt rückblickend sehr stark an Zinnsoldaten. Gummi war aber für die DDR-Wirtschaft wohl deutlich einfacher zu nutzen.
Apropos „Zinnsoldaten“: Kurz nach der Wende bekam ich auf einer großen Inszenierung der napoleonisch-preußischen Schlacht von Jena Auerstedt – die im Original 1806 stattfand – eine Zinnfigur geschenkt. Mein Vater kaufte sie mir damals bei einem Händler vor Ort. Der Händlerstand war direkt am „Schlachtfeldrand“ und es roch nach Schießpulver. Die Zinnfigur, die ich bekam, war ein Trommler. Ich habe diese Figur geliebt. Sie sah in etwa so aus, wie die Trommlerfiguren auf dem folgenden Bild:

Das war der Startpunkt für die Entwicklung einer kleinen Zinnsoldaten-Sammlung, die es heute aber nicht mehr gibt. Keine Ahnung, wo die Figuren hingekommen sind.
Überraschungseierfiguren
Überraschungseier kenne ich seit etwa Mitte der 80er-Jahre. Ich fühlte sofort eine große Begeisterung. Manchmal bekam ich ein Ei von der Tante aus dem Westen, manchmal spendierte Vati nach dem Schwimmen am Samstag ein Überraschungsei im Intershop. In der Wende wurden Überraschungseier plötzlich täglich verfügbar. Wie oft standen wir an den großen Paletten und „klapperten“ die Eier ab. Ich liebte sie: die Happy Hippos, die Crazy Crocos und die Peppy Pingos. Unglaublich, wie viele Eier wir damals geöffnet haben. Erinnert Ihr Euch noch an die wahnsinnigen Preise für Ü-Eier-Figuren in den 90er-Jahren? Heftig!

DDR-Zeitungsbilder von Motorrädern beim Sandbahnrennen
Es muss 1989 in der ersten Klasse gewesen sein. Mein Kumpel Thomas (ich hoffe, ich erinnere mich richtig) zeigte stolz seine dicke Mappe mit ausgeschnittenen Zeitungsbildern von Motorrädern bei Drifts auf staubigen Pisten. Ich war sofort geflasht. Das wollte ich auch.

Von dem Moment an blätterte ich jede Zeitung durch, die ich in die Finger bekam. Leider blieb meine Sammlung sehr überschaubar und ich verlor bald das Interesse.
Briefmarken
Ich glaube, jeder Mensch hat einmal in seinem Leben Briefmarken gesammelt, oder?
Bei mir ging es irgendwann Ende der 80er los. Ich habe noch Szenen vor Augen, wie mein Vater mit mir Briefmarken von Postkarten und Umschlägen abweicht und dann mit Löschpapier in dicken Büchern presst. Es gibt keine Fotos davon, aber KI erweckt die Szene wieder zum leben.

Ich weiß noch, wie schwer es war, zu DDR-Zeiten hochwertige Briefmarkenalben zu bekommen. Ich hatte ein braunes Album, das ich noch heute habe. Kann es sein, dass wir das Album in der Tschechoslowakei gekauft haben?
Anfang der 90er kam mein Vater immer wieder mit Alben eines Arbeitskollegen nach Hause, aus denen ich mir Briefmarken aussuchen konnte. Seitenweise doppelte Marken. Das Interesse ebbte dann aber Anfang der 90er wieder ab.
Hier ein paar Eindrücke von meinen beiden Briefmarkenalben, die ich noch habe. Bisher habe ich es nicht übers Herz gebracht, sie wegzuwerfen. Sie mögen vielleicht nichts mehr wert sein, sind aber schön anzusehende Zeitdokumente.



Auto-Quartette
In der ersten Klasse (1989) spielten wir in jeder Hofpause „Autokarten“. Eins gegen eins. Wer hat mehr Hubraum? Wer hat mehr PS? Wessen Auto hat mehr Zylinder? Wer zuerst alle Karten hat, gewinnt.
So wie auf dem folgenden Bild sind wir spielend über den Pausenhof gelaufen. Als ich das Bild mit KI erstellt habe, hatte ich kurz einen positiven Gänsehautschub. Tolle Erinnerungen.

Mein erstes eigenes Quartett kaufte ich vom Taschengeld bei einem Wandertag auf dem Markt. Es war der Startpunkt für ein echtes Sammelfieber. Ich hatte Quartette von Sportwagen, von Traktoren, von Panzern, von Lokomotiven, ja sogar von Segelschiffen. Irgendwann sind alle Quartette von der Zeit verschluckt worden. Ich habe meine Sammlung deshalb mit KI rekonstruiert. So gut es ging. Damit Ihr Euch einen Eindruck machen könnt.

Spannender Fact am Rande: In meinem Traktoren-Quartett befanden sich auch Lamborghini-Traktoren. Ich hielt es erst für einen Druckfehler. Lamborghini baut doch nur Sportwagen. Das dachte ich als kleiner Junge. Wir diskutierten das sogar in der Schule. Das war echt lustig.
Kürzlich habe ich mir mein erstes Quartett auf Ebay wieder besorgt. Die Recherche war etwas intensiv. Ich hatte nur noch das Coverbild vor Augen. Als ich es dann in den Händen hielt und durchblätterte, war das wie ein Zeitsprung zurück.

Vielleicht sollte ich mal wieder beim Spazierengehen Autokarten spielen. Wer hat Bock?
Actionfiguren
Meine ersten drei Actionfiguren bekam ich 1989 bei einer der ersten Reisen in den Westen. Figur 1 war ein Fake-He-Man mit dicken Muskeln, dessen Farbe aber eher rötlich als braun war. Laut meiner Recherche eine Actionfigur von Sungold mit dem Namen Thor. Mein Großvater meinte: „Was ist das denn für ein ekelhafter Typ.“ Ich war stolz, weil ich dachte, ich habe meinen ersten He-Man.

Figur Nummer 2 war eine etwas kleinere Batman-Actionfigur mit plüschig-weichem Anzug. Und Figur 3 war ein Alf, den man überall festklammern konnte.

Eine wilde Mischung für den Start einer Action-Figuren-Sammlung, oder?
Dann kamen die 90er. Spielzeugläden wurden auch in meiner Heimatstadt bunter und umfangreicher. Mich begeisterten die He-Man-Figuren extrem. Die erste Figur, die ich mir von meinem Taschengeld zusammensparte, war Skeletor. Oma Ruth fand den Kollegen ziemlich gruselig.

Ich stand zu der Zeit sehr auf Mutanten. Keine Ahnung, warum. Kurz nach Skeletor kam Optikk, der Typ mit dem riesengroßen Auge als Kopf. Dann kam Icarus mit seinen Tragflächen auf dem Rücken. Ich glaube, ich habe Icarus gewählt, weil es in dem Moment keinen He-Man gab und er mich sehr an ihn erinnert hat.

Letztes Jahr habe ich von meinem Schatz Ela eine coole ALF-Actionfigur zum Geburtstag geschenkt bekommen. Checkt unbedingt das Geburtstags-Mailday-Video.
ALF steht jetzt neben meiner Undertaker-Actionfigur aus den 90ern in der Vitrine. Der Playmobil-Weihnachtsmann ist übrigens ein Geschenk von Flo (astro_dasher). Es ist das einzige Stück Playmobil in meinem Leben. Haha.

Alle anderen (oben genannten) Figuren sind auf unerklärliche Weise verschwunden. Ich spiele aber manchmal mit dem Gedanken mir Skeletor in Originalverpackung wieder zu besorgen. Außerdem ist dieses Jahr Marshall Brave Starr auf den Markt gekommen. Ein Held meiner Jugend.
M.A.S.K. – kleine aber feine Sammlung
Schon vom ersten TV-Werbespot an liebte ich diese Fahrzeuge. Klack, klack, klack … plötzlich wurde ein Auto zu zwei Fahrzeugen. Mein erstes Modell war der Stiletto. Ich habe in meinem Video zum Lamborgini-MOC kurz über ihn gesprochen. Auch wenn es keine offizielle Lambo-Lizenz ist, weiß jeder, dass der Stiletto ein Lamborghini Countach ist. Stiletto bekam ich Ende der 80er oder Anfang der 90er, als wir meinen Onkel in Lüneburg besuchten.

Ich erinnere mich noch an zwei weitere Modelle: Manta mit Vanessa Warfield (was für ein Name) und Fireforce mit Julio Lopez. In Fireforce sah ich immer einen Audi 80.


Die Sammlung war klein, aber glaubt mir, ich versuchte immer wieder meine Eltern zu nerven. Mich begeisterten Rhino und der Detonator ebenfalls sehr.



Apropos Rhino: Mein Blick fällt gerade auf die Vitrine neben meinem Schreibtisch. Dort Steht Black Cat (LEGO 5571). Ich glaube das Set ist besser als Rhino von M.A.S.K., oder?
Sticker-Sammlung
Anfang der 90er startete das Sammelfieber mit Hanuta- und Duplo-Sammelstickern. Alle Schränke im Kinderzimmer waren voll mit Stickern von ALF, der Fußballnationalmannschaft, Rantanplan und glitzernden Smileys.



Dazu kamen Kaugummi-Sticker mit coolen Motiven aus der damals ganz frischen TV-Serie Knight-Rider.

Das war aber erst der Anfang.
Als meine Schwester sich ein Stickeralbum kaufte, in dem Glitzer-Sticker und weiche Plüsch-Aufkleber waren, bekam das Sticker-Hobby eine ganz neue Ebene.

Ich bin damals durch Schreibwarenläden gezogen und habe mir an Drehständern Stickersets ausgesucht, um sie zuhause zu öffnen und dann in mein Album zu kleben. Das Album hatte natürlich beschichtete Seiten, damit die Aufkleber nicht dauerhaft kleben blieben.
Dann kamen diverse Lizenz-Serien (von Panini und Merlin) mit speziellen Stickerheften dazu. Ich erinnere mich an Monster in my Pocket, Westling und Batman.




Versteinerungen und Mineralien
Anfang der 90er-Jahre zogen wir in ein altes Haus, das sehr naturnah gelegen war. Jena ist umgeben von Muschelkalkbergen. Beim Wandern und Spazierengehen kamen wir fast jedes Wochenende an Hängen vorbei, die frische Bruchstellen hatten und an denen man Versteinerungen finden konnte.

Hier suchte mein Vater schon als Kind nach Muschelabdrücken und Versteinerungen. Ich war sofort angefixt. In meinem Zimmer hatte ich ein kleines Regal mit Versteinerungen. Mineralien kamen dann auch dazu.
Heute suche ich ausschließlich Bernsteine an der Ostsee. Wir sind tatsächlich öfter dort. Ich mag die Ostsee sehr gern. Im November letztes Jahr haben wir an einem Strandabschnitt morgens nach stürmischer See und bei eisigen Temperaturen einen echt guten Fund gemacht.


Stocknägel
In den 90er-Jahren haben wir oft Wanderurlaub in den Bergen gemacht. Bei den ersten Reisen waren wir sogar noch mit unserem panamagrünen Trabant Kombi unterwegs. Unglaublich. Er trällerte in den höchsten Tönen in Zeitlupe die Passstraßen nach oben und hüllte die Autos hinter uns in blauen Qualm.
In einem Österreichurlaub sah ich Wanderer mit Stöcken und kleinen Plaketten an den Stöcken. Ich war geflasht! Ich wollte unbedingt einen Wanderstock und dazu bei jedem Ausflug einen Stocknagel. Es wurden viele. Sehr viele.

Zurück zuhause nagelte mein Opa alle Stocknägel an den Wanderstock. Ich habe noch nie einen Wanderstock mit so vielen Stocknägeln gesehen. Leider habe ich kein Bild mehr.
Micky Maus: Zeitschriften und Sammelkarten
In der dritten Klasse haben mich Mitschüler mit Micky-Maus-Sammelkarten infiziert. In jedem Heft gab es 8 Karten (wenn ich mich richtig erinnere). Ich kaufte jeden Donnerstag die neue Ausgabe von meinem Taschengeld an dem kleinen Kiosk. Ich erinnere mich noch an den Slogan auf der Rückseite der Micky Maus: „Jeden Donnersduck neu.“

Dann bekam ich von meinen Eltern ein Abo. Das hatte tatsächlich auch finanzielle Vorteile und ich bekam die Micky Maus immer schon Mittwochs in den Briefkasten.
Der Stapel der Hefte wuchs. Der Stapel der Sammelkarten wuchs ebenfalls. Wahrscheinlich genau an dem Punkt, an dem ich Basketballkarten am Kiosk entdeckte. Dazu gleich später mehr.

Videospiele, PC und Konsolen
Meine ersten Videospielerinnerungen gehen zurück in die 80er. Zu DDR-Zeiten gab es ein super simples kleines Videospiel für die Hand. Ein Wolf musste in steigender Geschwindigkeit herunterfallende Eier fangen.

Moment, da kommt noch eine Erinnerung hoch. Ebenfalls in den 80er-Jahren habe ich an dem uralten PC – den mein Vater aus dem Westen bekommen hatte – ein legendäres Spiel namens Digger gespielt. In Schwarz-Weiß. Nein, in Schwarz-Gelb. Wir hatten damals keinen bunten Bildschirm, wie in dem folgenden Video.
Angefixt von Bekannten – die ein Nintendo Entertainment System (NES) hatten – bekam meine Schwester Anfang der 90er zu Weihnachten eine NES-Konsole. Super Mario flimmerte viele Stunden. Ich war natürlich immer mit dabei.

Dann kaufte ich mir von meinem Taschengeld einen Game Boy mit Tetris. Ich erinnere mich an tolle Sommerferien, in denen ich Bugs Bunnys Crazy Castle 2, Zelda, Kid Dracula und Kirbys Dreamland gezockt habe. Ich war so geflasht, dass ich sogar das Nintendo-Magazin probe-abonniert hatte.



Ich zockte zu der Zeit auch schon am PC. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein 3/86er, der im Arbeitszimmer meines Vaters stand. Es liefen Rennspiele wie Test Drive, Indy 500, Billard und eine Handelssimulation namens Hanse. Dann kamen NBA Live und der Strategie-Klassiker Star Craft. Ich habe mit KI mal ein Bild erzeugt, wie das damals ausgesehen haben könnte. Wow, da kommen so viele Erinnerungen hoch.


Videospiele fand ich großartig. Ich konnte stundenlang komplett versinken. Hausaufgaben waren nicht mehr sooo wichtig.
Wir springen ein paar Monde weiter: Ich erinnere mich an grandiose PC-Sessions mit Freunden vor GTA 1 bis tief in die Nacht. Kennt Ihr noch die verpixelte Top-Down-Perspektive? Schon damals war die Grafik von GTA 1 komplett überholt, aber das Spielgefühl war verrückt. Man konnte einfach durch eine Stadt laufen und in jedes Auto einsteigen, losfahren und verrückte Missionen erledigen.
Irgendwann Mitte der 90er bekam ich einen SEGA Mega Drive 2 zu Weihnachten. Sonic, Rennspiele, NBA Jam, NBA Live, Alien 3, Turtles Tournament Fighters und Dune 2 flimmerten über die Mattscheibe des Röhrenfernsehers im Wohnzimmer. Zocken konnte ich nur, wenn die Ellies nicht fernsehen wollten.


Während ich das alles aufschreibe, fällt mir auf, wie krass ich damals im Gaming-Fieber war. Viele Konsolen und Games nutze ich zeitlich parallel. Viel verschwimmt ineinander. Fakt ist aber: Gaming war für mich eine echte Leidenschaft die ganzen 90er-Jahre hindurch. Heute ist von der Sammlung nichts mehr übrig außer mein Game Boy. Den habe ich im Review von LEGO-Set 72046 für Euch fotografiert. Schaut mal, wie vergilbt die Konsole ist.

Und dann kam meine Zivildienstzeit. Als Belohnung für meine Arbeit auf der Intensivstation (oh ja, das war heavy) kaufte ich mir die Playstation 2. Und zwar nur deshalb, um GTA 3 zocken zu können.

Dazu kam relativ schnell eines der krassesten Horrorspiele damals: Silent Hill 2. Ganz übel. Das Spiel konnte ich nur mit Kumpels zocken. Haha. Ohne Mist.
Hier ein Remake-Video für die Leute, die einen schnellen Einblick wollen. Damals war die Grafik schon gut aber lange nicht so krass wie bei diesem Remake:
Bei GTA 3 und Silent Hill 2 blieb es nicht. In den 2000ern kommen dann Need For Speed Underground, GTA Vice City und GTA San Andreas dazu. Was haben wir gezockt. Nächtelang.

Ist das hier tatsächlich einer der größten Textparts in diesem Beitrag? Verrückt. Ich stelle rückblickend fest, dass ich ein ganz schöner Videospiel-Nerd gewesen bin.
Heute „daddel“ ich nur noch selten. Aktuell spiele ich Kingdom Come Deliverance 2 auf der Playstation 5. Grundsätzlich haben Videospiele aber keine große Relevanz mehr in meinem Leben.

Schallplatten und Kassetten
Noch vor ein paar Jahren habe ich jeden Monat einen festen Betrag für den Kauf von Vinyl und Tapes reserviert. Ich liebe entspannte Hip-Hop-Beatz und Jazz. Ich war in einer Bubble unterwegs, in der im Monatsrhythmus neue limitierte Mixtapes und Platten releast wurden.

Die Liebe zu Vinyl und Tapes geht ebenfalls auf meine Kindheit zurück. Schon in den 80ern hörte ich Hörspielplatten wie „Ottokar das brave Früchtchen“, „Hirsch Heinrich“, „die Weihnachtsgans Auguste“ und den „Traumzauberbaum“.

Anfang der 90er entdeckte ich Vaters Platten. Pink Floyd, die Beatles und Stevie Wonder. Ich bekam einen tragbaren Kassettenrekorder und schnitt Jazz-Sendungen im Radio mit. Ich überspielte Hip-Hop-Tapes von Freunden und hatte ständig einen Walkman dabei. Meinen ersten Walkman habe ich sogar noch. Ich bekam ihn 1989 in der Wende

Randnotiz: Neben meinem ersten Walkman seht Ihr dort in der Vitrine auch meinen erste Fotoapparat und meine erste Armbanduhr.
Ich erinnere mich noch sehr gut, wie wir Ende der 80er (oder Anfang der 90er) unsere erste ALF-Kassette geschenkt bekommen haben. Ich kann sie heute noch mitsprechen. In der nahen Vergangenheit habe ich mir immer mal wieder eine Folge gekauft. Dank Peter und dem Team der TOYPLOTION habe ich sogar einen coolen Kassettenständer.

Bunte Graffitis kritzelte ich in den 90er-Jahren nicht nur auf Papier. Ich bemalte auch Tapes mit Lackstiften. Ich erinnere mich noch, dass wir sogar in der Schule im Unterricht gemalt haben. Einige sind sogar noch in meinem Besitz. Sie sind damals viel gelaufen. Der Lack blättert deshalb schon an einigen Stellen ab.

Bis vor einem Jahr hatte ich im Auto noch ein Kassettendeck. Tapes liefen rauf und runter. Mein 4er-Golf hat allerdings nach über 300.000 Kilometern das zeitliche gesegnet.
Ich habe sogar eigene Tapes pressen lassen – von ein paar eigene Musikproduktionen. Mehr Informationen und die kostenfreien Downloads findet Ihr hier: Leipziger Rapper bÄyz

Hier ist das Video zum Titeltrack „Hundesohn“ von dem gleichnamigen Tape:
Aktuell kaufe ich selten Vinyl oder Tapes. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es immer mal wieder passieren kann. Ich liebe Magnetbänder und das schwarze Gold. Meine Lieblings-Jazz-Platte ist „Jeru“ von Gerry Mulligan. Für mich die beste Jazz-Platte auf der Welt.

Basketballkarten
Wow, war das krass, als ich das erste Mal am Kiosk Päckchen mit Basketballkarten entdeckte. Es war 1993. Das weiß ich, weil die erste Serie, die ich gesammelt habe, Upper Deck Collectors Choice 1993 war.

Ich war Anfang der 90er extrem basketballbegeistert, zockte sehr oft auf dem Freiplatz und hatte Poster von NBA-Stars an der Wand.
Auf dem Pausenhof tauschten wir Karten. Wir hatten keine Schutzhüllen, wir hatten keine Alben, wir hatte nur Karten aus Pappe. Yeah! Oldschool vom Feinsten. Die Karten hatten runde Ecken, oder waren leicht verknickt.
Dann kamen die ersten 9-Pocket-Hüllen. Einige hatte dünne Alben, andere Dudes hatten dicke Ringordner. Ich habe mir einmal Karten demoliert, weil ich den Ringordner geschlossen habe, ohne die Seiten alle nach hinten zu schieben.
Viele meiner kompletten Serien und Karten habe ich wieder verkauft. Dann ruhte das Hobby. Bis Corona kam. Ich schaute meine alten Karten durch, suchte YouTube-Kanäle, schaute Box Breaks und stöberte durch Ebay.
Heute sammle ich neben Vintage-LEGO auch wieder Basketballkarten. Allerdings auf einem deutlich anderen Niveau als früher.

Caps und Sneaker
Wenn man mit der Hip-Hop- und Basketball-Kultur aufwächst, dann kommt man schnell in Kontakt mit Turnschuhen und Caps. Meine allerersten richtig guten Sneaker bekam ich zu Weihnachten Anfang der 90er. Es waren Nike Air Max 2 CB. Die Buchstaben CB stehen für Charley Barkley. Er trug de Schuhe in der NBA Saison 1993/94. Es war ein Zufall, dass ich sie bekam. Davon erzähle ich im SKK-Podcast Nummer 3.

Es folgten mehr Sneaker, die ich aber nicht nur in der Halle oder auf dem Freiplatz trug sondern auch auf der Straße und später in Clubs. Basketballschuhe in verschiedenen Farben und Formen. Fila, Adidas, Nike. Später kamen dann Skate-Shoes dazu. Der Hochpunkt meiner Sneaker-Sammlung war während meines Studiums Anfang der 2000er-Jahre. Ich habe Euch mit KI-Tool ein Bild erzeugt, das meine damalige Sneaker-Sammlung ganz gut skizziert. Vielleicht fehlen ein paar Modelle. Einige sind ganz gut getroffen, andere sind aber stark ähnlich zu den Sneakern, die ich damals hatte.

Passend zu den Schuhen kaufte ich Caps. Ich war komplett geflasht von New-Era-Caps der Linie Fifty Nine Fifty. Während meines Studiums hingen schätzungsweise 20 Caps an der Wand meines Schlafzimmers in meiner Studentenbude. Von diesen Caps sind allerdings keine mehr übrig. Außer das Green-Berlin-Cap von Marteria.
Es kamen aber immer wieder neue Caps hinzu. Heute sieht meine Sammlung so aus:

Mein Sneaker-Fieber ist stark abgekühlt. Heute ist meine Sammlung kleiner und deutlich laufschuh-orientierter. Caps habe ich aber immer noch einige. Ihr seht es ja in den Videos der Steckkastenkrew.
Volkswagen: erst Modellautos in 1:18, dann echte Youngtimer in 1:1
Ich war einige Jahre ziemlich tief im VW-Sammelfieber versunken. Es ging los mit VW-Zeitschriften, Vitrinen voller Modellautos und Shirts. Es endete mit einem Keller voll seltener Teile und mehreren Fahrzeugen. Ich war in einem echten Sammelfilm. Ich erzähle davon in folgenden Video:
Über die Jahre besaß ich ein paar 2er-Golfs, 3er-Golfs, einen 1er-Jetta mit Oldtimerzulassung und einen Passat 35i Facelift mit VR6-Block. In der Regel habe ich Fahrzeuge gekauft, optisch verändert, mit ihnen Spaß gehabt und sie dann wieder verkauft. Mitunter hatte ich zwei Fahrzeuge parallel. Das ging über mehrere Jahre. Lackierarbeiten und die Umbauten habe ich selbst oder mit der Hilfe von Freunden realisiert. Es gab mehrere Schrauber-Spots in unserer Community.

Aus der riesigen Fülle an Bildern habe ich Euch ein paar Schnappschüsse ausgewählt, damit Ihr Euch ein Bild von meinem wilden VW-Hobby machen könnt.



















Die Autos hatten übrigens lustige Namen wie: „Kasperbude“ (Golf 3 Harlekin), „6-Korn-Schwarzbrot“ (Passat VR6), „Herr Grünlich“ (mintgrüner Golf 2) oder „Mokka-Perle“ (Jetta 1). Was soll ich sagen?! Wir hatten damals so richtig schön einem am Sender. Haha. Tolle Erinnerungen.
Mein schrägstes Sammel-Hobby: Schokoladenpapiere
Anfang der 2000er entdeckte ich Bitterschokolade für mich. Es ging los mit 70-prozentiger Sarotti mit karamellisierten Orangenstücken. Ich testete mich in kurzer Zeit durch das komplette Programm der Supermärkte. Schließlich suchte ich auch Schokoladen, die nicht in jedem Supermarkt angeboten wurden.
Als Erinnerung sammelte ich die Schokoladenpapiere und Verpackungen. Ich hatte dazu einen eigenen Ordner, der dicker und dicker wurde. Rückblickend war das wahrscheinlich mein schrägstes Sammelhobby in meinem bisherigen Leben.
Als ich von Jena nach Leipzig zog, beschloss ich, die Papiere nicht mitzunehmen. Manchmal verliert man über die Zeit einfach den Bezug zu gewissen Objekten. Da es die Sammlung nicht mehr gibt, habe ich Euch ein Bild mit KI erstellt.

Wann wird Sammeln zur Sucht?
Die Frage passt super in diesen Beitrag. In Podcast-Folge 12 spreche ich mit Andy über das Thema „Sammeln und Sucht“. Wann wird das Sammeln krankhaft? Bis zu welchem Punkt ist Sammeln gesund? Wie kann man beides unterscheiden? Woran merkt man selbst, wenn man ein Problem hat? Welche Rolle spielt die Selbstreflexion?
Der Aufhänger ist LEGO, aber im Video geht es auch um das wilde Sammeln von anderen Dingen. Schaut gern mal rein:
Was ist (oder war) Euer spannendstes Sammel-Hobby?
Was sammelt Ihr? Sammelt Ihr auch mehrere verschiedene Dinge? Oder sammelt Ihr ganz strikt in einem klar definierten Gebiet?
Schreibt es gern in die Kommentare. Ich bin gespannt.
Wir lesen uns!
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7 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
Ein großartige Reise in die Vergangenheit. 😀
Meine Oma hat mir damals immer von ihren Westbesuchen ein Matchbox-Auto mitgebracht. (Manchmal war es auch ein Majorette oder Hot Wheels, aber das war egal.) Ich erkenne einige Autos auf dem Bild wieder. Der gelbe „Colt-Wagen“ mit dem Ersatzrad, den es auch in anderen Farben und leicht abgewandeten Formen gab, hat mich immer begeistert. Ich weiß noch, wie ich als kleiner Junge zu Weihnachten zwei Matchbox bekommen habe, einen blauen Ford Traktor und einen magentafarbenen Sportwagen. Beide waren damals ja noch in den Pappschachteln verpackt. Den Traktor hab ich heute noch und ein paar andere ebenfalls.
Ach ja, die Marolin-Ritter. Herrlich, kann mich auch noch dran erinnern, wie sie Weihnachten unterm Baum lagen. Ich hatte auch welche von den größeren, die mir etwas besser gefallen haben, als die kleinen. Mein Opa hat mir zu Weihnachten aus Pappe einen Wachturm gebaut, auf und vor dem man sie platzieren konnte. NVA-Soldaten und Westernfiguren hatte ich auch einige. Für die Westernwelt gab es ja auch die schönen Holzhäuser und Forts.
Zinnsoldaten hatte ich nicht, ich kann mich aber an ein riesiges Diorama im Berliner Zeughaus erinnern, wo eine große Schlacht dargestellt war. Das sah schon toll aus.
Ü-Eier. Happy Hippos und Blumentopfzwerge. Das war lustig, wenn es auch nur temporär gefesselt hat.
Eine Briefmarkenphase hatte ich auch mal. 😀 In Erinnerung sind mir dreieckige mit DDR Sport-Motiven geblieben. Die 750 Jahre Berlin Marke mit dem Alten Stadthaus (so heißt es heute) ist ja spannend, fast zu schön, um sie zu benutzen (gut, geht heute eh nicht mehr).
Von meiner Oma hab ich noch alte DDR-Sondermünzen, 5 Mark, 10 Mark etc.
Autokarten: check. Kubikmücken und Zellophantüten. 😉 Im Ferienlager hatte jemand welche mit Sportwagen, den Lamborghini Countach konnte man nur in einer Kategorie schlagen. 😀 Ich hatte dann welche mit (natürlich) Trucks, Schiffen und Rallywagen. Krass war dort ein Rollce Royce. Cool war auch das, wo es nur Autos von Daimler-Benz gab.
Von den He-Man New Adentures Figuren hatte ich den blauen Ikarius (Flipshot). Bei einem Karstadt in Berlin hatte sie Anfang der 90er mal ganz viele von den alten He-Man Figuren rausgehauen, leider waren es die uncoolen, die keiner wollte. Heute wären die aber wohl trotzdem einiges wert.
Den Detonator von MASK hatte ein Kumpel von mir, ganz lustig die Reihe. Ich kannte allerdings die Cartoonserie nicht.
Jaaaaa, die Alf Sticker. 😀 Die Sprüche, ich schmeiß mich weg. Auch die Fussballbilder sagen mir was, hatte man dan halt so ne Phase, kurz vor dem Turnier. 🙂
Mickey Mouse Hefte hab ich nur sporadisch mal bekommen. In meiner ersten wr innen so ein Minicomic zum Ausschneiden und zusammenfalten, das hatte zwei Geschichten. Und ich habe die Disney Sammelkarte von Ede Wolf heute noch, den fand ich immer herrlich, wie er ständig scheitert. Fast schon tragisch wie WileyECoyote. 😀
SNES und GameBoy, was hab ich da gezockt. Und mich immer bei Super Mario Bros schwergetan, bis ich es irgendwann mal durchgespielt hatte. Dann war es auch nie mehr ein Problem. Mein Lieblingsspiel auf dem Game Boy war Mystic Quest.
Ein paar alte Märchenplatten und welche mit Kinderliedern von Reinhard Lakomy stehe auch noch bei meinen Eltern, z.B. Schlaps und Schlumbo und natürlich auch der Traumzauberbaum.
Ne Playstationphase hatte ich auch, mit so Klassikern wie Resident Evil und Silent Hill. Tradingkarten hab ich während der Schulzeit auch gehabt, da hatte mich ein Klassenkamerad angefixed. Von NFL und NHL hatte ich mir mal je eine Box eines Herstellers gekauft und in einem Ordner einsortiert. Ansonsten nur sporadisch mal Päckechen gekauft von der NBA. Den Ordner gibt es sogar noch.
Insgesamt würde ich, wenn mich jemand danach fragt, was ich mal gesammelt habe oder sammle, tatsächlich nur Lego und früher auch Playmobil nennen. Alles andere waren eher so „Begleiterscheinungen“ der Kindheit und des Heranwachsens, wo es einfach viel zu entdecken gab und es mal hier und mal dahin ausschlug. 🙂
Aber natürlich kommen bei ganz vielen Sachen sehr schöne Erinnerungen hoch und es ist immer wieder toll, was altes zu sehen, wie z.B. ein ungeöffnetes Matchbox in einem Blister oder Pappkarton.
Yeah! Danke Flo für die starke Ergänzung. Es war mir ein Fest, Deine Erinnerungen zu lesen 🙂
„Sag mal Basti, was sammelst du eigentlich am liebsten?“ – „Ach weißt du, ich sammle einfach Sammlungen.“
😉
*Grins*
Das nenn ich mal eine eindrucksvolle Sammel-Historie. Vielen Dank, dass du uns daran teilhaben lässt.
Einiges deckt sich auch mit meiner Kindheit, da kickt die Nostalgie voll rein. Bei VW bin ich zwar raus, aber ich finde es trotzdem beindruckend, dass du dich da auch so ausgetobt hast, wie bei den anderen Themen.
Interessant ist auch, dass „Mätscher“ scheinbar ein geläufiger Begriff war. Wir haben die damals auch so genannt. Der Opa hat im Intershop gearbeitet – oder Connections dahin gehabt, weiß ich nicht mehr so genau – und hat ab und zu mal einen mitgebracht. Immer wieder ein Highlight. Einige von denen auf den Bildern, nenn ich auch mein Eigen.
Von Ü-Ei Sammelwahn, Stickerheften, Actionfiguren und Briefmarkensammlungen kann ich auch ein Lied singen. Wie gesagt, einige Parallelen sind zu erkennen.
Herrlicher Beitrag!
Danke für das tolle Feedback 🙂
Moin Basti,
ich kann meine Sammlungen auf drei Stück eingrenzen.
1. Vintage-LEGO: Steht bei mir ganz oben im Kurs. Und wird so schnell auch nicht weichen. Wie du weißt teilen wir da dieselbe Leidenschaft für.
2. Die CD-Compilation „TUNNEL TRANCE FORCE“ – Ja, ich habe sie alle. von VOL. 1 bis 71. Mein Favorit ist die 37.
3. PlayStation 1 Games. Mittlerweile sammle ich die guten alten PlayStation Spiele der ersten Generation. Ich besitze – Stand Jetzt – 207 Stück von 1256 (glaube ich) die es gibt. Dafür muss man erstmal Platz finden.
Ich sammle zwar auch BluRays, aber da diese allgemein als Filmsammlung zählen, und da auch diverse 4K UHD oder DVDs mit bei sind, würde ich da nicht direkt von einem Sammlerhobby sprechen.
Beste Grüße