Im Jahr 1997 kam innerhalb der LEGO®-Raumfahrt-Reihe dieser witzige Roboter mit der Set-Nummer 2153 auf den Markt. Der Robo Stalker (LEGO 2153) kann fahren, hat bewegliche Arme, eine Figur kann im Bauch Platz nehmen, der Kopf ist drehbar gelagert, kann die zweite Figur aufnehmen und zudem abgekoppelt als Raumschiff verwendet werden. Der Robo Stalker macht echt was her, auch wenn er auf den ersten Blick vielleicht seltsam anmutet. „Ostkinder“ könnte der Roboter an eine Figur aus dem Märchenwald erinnern. Auf welche Figur tippt Ihr? *Zwinker*
Insgesamt umfasste die RoboForce-Reihe nur vier Sets (LEGO 2151, LEGO 2152, LEGO 2153 und LEGO 2154), die alle sehr spacig aussehen. Etwas unklar ist, wo dieses Set (und allgemein die Reihe) damals überall erhältlich war. Laut Brickset nur in Nordamerika, laut LEGO Collectors Guide auch in Europa und Australien. Ich würde da eher dem Collectors Guide vertrauen, da meine Box eindeutig eine EU-Version ist und der Verkäufer es definitiv in Deutschland bei Kaufhof oder Karstadt gekauft hat. Ich hatte ihn danach gefragt.
Basis-Infos: LEGO 2153
- Name: Robo Stalker
- Set-Nummer: 2153
- Erscheinungsjahr: 1997
- Themenbereich: LEGO Space, LEGO 90er, LEGO RoboForce
- Produktionszeitraum: 1997 bis 1999
- Vertrieb in: Europa und Nordamerika
- Verkaufspreis (1997): 29,99 US-Dollar (Quelle)
- Teileliste: 260 Teile + 2 Minifiguren
- Set selber bauen: LEGO 2153 Bauanleitung
- LEGO 2153 kaufen: auf Ebay, auf Kleinanzeigen, auf Bricklink
Der Preis damals und heute
In Nordamerika hat das Set damals 29,99 US-Dollar gekostet. Einen D-Mark-Preis habe ich leider nicht gefunden. Ich schätze aber, das Set wird ungefähr so viel gekostet haben wie der Robo-Guardian (LEGO 6949) aus der LEGO-Spyrius-Serie. Der hat damals um die 59,00 D-Mark gekostet.
Ich habe mein Set bei Kleinanzeigen für 55 Euro inklusive Versand bekommen. Die Steine sind top, es war nicht mal Staub dran. Leider fehlt der Innenblister, der sehr ungewöhnlich zu sein scheint, wenn man die Aussparungen unter dem Klappdeckel sieht und ältere Blister kennt.
Heute bekommt man das Set bei Ebay oder Kleinanzeigen immer mal wieder angeboten. Mit Box ist es allerdings etwas seltener als ohne. Neu gibt es das Set aktuell bei Bricklink aus den USA für 159,80 Euro und aus Canada für 172,98 Euro.

Die EU-Box
Die Box ist quadratisch und besitzt neben Klappdeckel und Innenkarton auch einen recht kuriosen Innenblister. Sie ist in anthrazit gehalten, wie auch die Boxen aus der LEGO-UFO-Serie.

Rechts oben ist ein RoboForce-Schriftzug. Interessanterweise scheint uns da ein Echsenauge anzuschauen. Keine Ahnung warum. *Grins*
Auf der Vorderseite ist wie üblich noch die Set-Nummer, die Altersangabe, das LEGO-Logo und der LEGO-SYSTEM-Schriftzug zu finden.

Die Rückseite des Klappdeckels zeigt noch ein kleines Alternativ-Raumschiff und den Roboterkopf von schräg hinten.

Auf der Rückseite der Box finden sich zwei Alternativ-Modelle. Ein Raumschiff und ein Bodenfahrzeug. Zudem sieht man, dass man den Kopf des Roboters abnehmen und auch eine Klappe am Rücken öffnen kann.

Insgesamt finde ich das Box Design ziemlich cool. Da passiert schon einiges mehr als noch 10 Jahre vorher. Vor allem die real modellierte Mondlandschaft im Vordergrund macht was her.

Die Oberseite der OVP zeigt die Nahansicht einer Figur und den fliegenden Kopf.

Die Unterseite der Box zeigt das gleiche Bild, zusätzlich noch einen Barcode, diverse Hinweise und das Jahr, in dem das Set erschienen ist. Hier sind zwei Jahreszahlen aufgedruckt: 1997 und 1999. Vielleicht ist es erst nur in Nordamerika auf den Markt gekommen und dann noch einmal in Europa.

An beiden Schmalseiten der Box finden sich identische Abbildungen. Geöffnet wurde die Box rechts oder links an der schmalen Seite In dem man die Klebesiegel zerschnitten und dann den Karton seitlich aufgeklappt hat.
Ein interessantes Detail ist noch der Ausschnitt für den Innenblister. Hier waren eine Figur, mehrere transparente neon-orange Teile, ein bedruckter Schrägstein und die schwarze Parabolantenne einsortiert.

Der braune Innenkarton hat die Nummer 4110239.

Die US-Box
Die US-Box-Version hatte die gleiche Größe und sah von außen fast genauso aus, wie die EU-Box. Zusätzlich stand bei der US-Box die Teileanzahl auf der Front sowie der Hinweis, dass es ein Konstruktionsspielzeug ist. Auf dem Bild ist auch das originale Preisschild zu sehen: 29,99 US-Dollar.

Die Bauanleitung
Die Bauanleitung ist eine fast A4 große Heftanleitung mit 28 Seiten.

Das Set hat insgesamt 37 Bauschritte.

Auf Seite 27 ist rechts oben wieder die „Bonusecke“ mit dem RoboForce-Logo zu sehen.
Auf der Rückseite ist das RoboForce-Logo blau und erinnert ein wenig an eine Briefmarke. Wo die Anleitung gedruckt wurde ist leider nicht aufgeführt. Außerdem zeigt die Rückseite der Bauanleitung Alternativ-Modelle und rechts oben den Kopf des A-Modells.

Coole Drucke und ein einziger Aufkleber
Frag mich nicht warum, LEGO hat diesem Set einen einzigen Sticker beigelegt. Und der kommt nur in diesem Set vor.

Die Minifiguren
Der Roboter (LEGO 2153) hat zwei Mann Besatzung. Beide Figuren sind identisch. Sehr cool ist der komplett bedruckte Oberkörper und die zur Hälfte bedruckten Beine auf der Vorderseite. Die Drucke sind sehr detailliert ausgeführt.

Diese Figur (Helm, Torso und Beine) ist exklusiv nur in diesem Set enthalten. Das macht sie relativ teuer. Im kleinsten Set der Reihe, dem Robo Raider (LEGO 2151), kam diese Figur ohne Beindruck vor. Auch etwas seltsam. Den Helm gibt es neben transparent-neon-orange noch in transparent-neon-grün.
Der Robo Stalker (LEGO 2153)
Vorab: Der Aufbau macht echt Spaß und ist kein Problem. Wisst Ihr inzwischen, welcher Figur aus dem Märchenwald der Robo Stalker ähnlich sieht? *Grins*


Der Roboter hat mehrere Spielfunktionen. Man kann den Kopf abnehmen und hat dann ein kleines Raumschiff und eine fahrbare Station.

Die Flügel am Kopf lassen sich verstellen, die Cockpitscheibe und die beiden Container an den Seiten lassen sich öffnen. In die Container kann man bedruckte 1×2 Fliesen einwerfen.


Die Arme des Roboters haben vier Gelenke und können so viele verschiedene Positionen einnehmen. Dazu ist rechts eine Greifhand vorhanden. Der linke Arm endet mit einer Säge, hier wäre vorstellbar, dass die Jungs vom Planeten irgendwo Proben heraussägen und einsammeln. Das erinnert ein bisschen an LEGO Ice Planet.

Im Bauch des Roboters ist ein kleiner Kommandoraum aus dem der Koloss gesteuert werden kann.

Auf der Rückseite ist eine Luke zu öffnen, wo die zweite Figur Platz findet.

Das Farbdesign vom Robo Stalker (LEGO 2153) ist schön einfach. Es sind recht wenige Farben verbaut, viel schwarz und altgrau. Im Inneren sind dann noch ein paar Steine in blau, rot und weiß. Die Farbtupfer außen kommen von transparent-neon-orangen und transparent-dunkelblauen Teilen und von den bedruckten Steinen sowie dem Aufkleber. Die bedruckten Steine und der Aufkleber sind in ihrer Art schon sehr im Stil der 90er-Jahre gehalten. Das gefällt nicht unbedingt jedem. *Zwinker*
Mein Fazit
Ich finde den Robo Stalker (LEGO 2153) total witzig. Auch die anderen Sets aus dieser Mini-Reihe sind herrlich. Vielen wird die RoboForce-Serie nichts sagen und gegen Ende der 90er war es bei LEGO eh etwas speziell. Die Optik ist schon sehr anders als beispielsweise bei der Classic-Space Serie. Wobei es da auch so einen Riesen-Roboter gab: das Robot Command Center (LEGO 6951) von 1984. Der Robo Stalker passt meiner Meinung nach optisch gut zu LEGO-Spyrius, zur Exploriens-Serie und zur Ufo-Serie von LEGO.
Wie findet Ihr das Set? Kennt Ihr es? Hattet Ihr es?
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3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort
@Flo: Spannend, dass noch niemand auf die berühmte Figur aus dem Märchenwald gekommen ist.
Beste Grüße
Basti
Ein sehr schönes Review!
Ich werde aber nicht so richtig warm mit dieser Space-Reihe. Die Roboter von Spyrius fand ich noch cool, aber dieser sieht schon sehr speziell aus.
Danke für das Lob 🙂